Bundespolizei saniert Diensträume am Bahnhof

07.08.2026
Bei den Diensträumen der Bundespolizei beim Bahnhof, die derzeit kernsaniert werden (von links): Bauamtsleiter Robert Drechsler, Helmut Reiter, Susanne Fruth (beide von der Bundespolizeiinspektion Freilassing), Bürgermeister Markus Hiebl und Leitender Polizeidirektor Ludger Otto.

Anfang August informierte sich Bürgermeister Markus Hiebl im Rahmen seiner regelmäßigen Treffen mit dem Leiter der Freilassinger Bundespolizeiinspektion, Ludger Otto, vor Ort über die Sanierungsarbeiten der Diensträume der Bundespolizei im Bahnhofsgebäude.

Diensträume werden Bahnhof werden kernsaniert

Die Bundespolizei war im Jahr 2023 wegen des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs vorübergehend in Container neben dem Busparkplatz ausquartiert worden. Der barrierefreie Umbau des Bahnhofs ist seit vergangenem Jahr abgeschlossen. Die Bundespolizei nahm dies zum Anlass, in Abstimmung mit der DB AG, auch ihrerseits ihre Diensträume beim Bahnhof zu sanieren, bevor sie sie wieder bezieht. Die Räume werden kernsaniert und für die grenz- und bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung funktional strukturiert. Derzeit befinden sie sich noch im Rohbau.

Bundespolizeichef zeigt sich zuversichtlich über den Einzugstermin

Leitender Polizeidirektor Ludger Otto zeigte sich bei dem Ortstermin im Gespräch mit Bürgermeister Markus Hiebl zuversichtlich, dass die Beamtinnen und Beamten noch heuer in die fertig gestellten Diensträume beim Bahnhof einziehen können. Bei der Gelegenheit sprachen die beiden auch über den geplanten Neubau im Süden der Stadt östlich des „Industriegebiets Süd“, für den der Stadtrat in seiner letzten Sitzung für der Sommerpause Ende Juli die Änderung des Flächennutzungsplanes festgestellt hatte. Der Plan liegt derzeit dem Landratsamt Berchtesgadener Land zur Genehmigung vor.

Neubau unabhängig von Grenzkontrollen notwendig

„Es ist unbestritten, dass unabhängig von den Grenzkontrollen die Bundespolizei nach Freilassing gehört und den Neubau braucht“, so Ludger Otto bei dem Treffen mit dem Bürgermeister. Er gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr wesentliche Schritte getan werden können und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) das zuständige Staatliche Bauamt Traunstein mit weiteren Schritten beauftragt. Bürgermeister Markus Hiebl hatte in der Stadtratssitzung bereits darauf hingewiesen, dass das zuständige Bundesinnenministerium den Bedarf des Neubaus anerkannt habe.

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