Ein weiterer Schritt in Richtung Sanierung Fußgängerzone

05.10.2026
(Bild: r+b landschaft s architektur)

Der Freilassinger Stadtrat beschäftigte sich in seiner Sitzung Ende September mit der Materialauswahl für die Neugestaltung der Hauptstraße (Fußgängerzone) und genehmigte die Entwurfsplanung einstimmig. Damit setzte das Gremium ein eindeutiges Signal dafür, das Herzstück der Innenstadt sanieren und aufwerten zu wollen. Die Stadt kann mit einer hohen Förderung rechnen.

Hauptstraße ist sanierungsbedürftig

Die Fußgängerzone (Hauptstraße) soll ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher sein. Die Gestaltung stammt aus den 1990er-Jahren. Sie ist überholt und die Straße sanierungsbedürftig. Außerdem müssen die über 40 Jahre alten Wasserleitungen und Kanal samt Hausanschlüssen saniert werden.

Im Austausch mit Betroffenen

Die Stadt war im Planungsprozess im Austausch mit Immobilienbesitzern, Anliegern, Händlern, Gastronomen, der Marktgilde und der Öffentlichkeit. Sowohl in persönlichen Gesprächen als auch bei öffentlichen Veranstaltungen war mehrmals der Stand der Planungen vorgestellt worden, und es konnten Bedürfnisse und Wünsche vorgebracht werden. Ein Teil davon floss in die Planung ein.

Barrierefrei, klimafreundlich, vielfältige Angebote, hohe Aufenthaltsqualität

Die neu gestaltete und sanierte Fußgängerzone (nähere Informationen zur Planung hier) soll mehr Grün, mehr Schatten, mehr Raum für Begegnungen und zeitgemäße Mobilität bieten. Sie soll ein Ort sein, auf den Freilassing stolz sein kann – ein Ort, an dem sich Menschen gerne treffen, flanieren, einkaufen, essen, feiern, leben. Ein Raum, der die Erwartungen der Bürger widerspiegelt: barrierefrei, klimafreundlich, mit vielfältigen Angeboten und hoher Aufenthaltsqualität.

Umgang mit den Folgen des Klimawandels

Im Mittelpunkt der Planung stehen mehrere wesentliche Themen: der Umgang mit den Folgen des Klimawandels insbesondere im Hinblick auf Wasser und Bepflanzung, Barrierefreiheit sowie eine einheitliche und qualitätsvolle Möblierung und Ausstattung des öffentlichen Raums. Ziel ist es, die Hauptstraße/Fußgängerzone funktional, klimaangepasst, barrierefrei und gestalterisch einheitlich weiterzuentwickeln.

Eigenanteil der Stadt wahrscheinlich bei rund 1,5 Millionen Euro

Die Kostenberechnung liegt bei rund 6,3 Millionen Euro. Die Maßnahme ist förderfähig über die Städtebauförderung. Sie beträgt voraussichtlich rund 4,8 Millionen Euro, womit sich der Eigenanteil der Stadt auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen würde.

Mit den Arbeiten könnte Ende 2027 begonnen werden. Zuerst beginnt der Wasserleitungsbau in kleinen Abschnitten und dann die in Abschnitte aufgeteilte Sanierung der Fußgängerzone. Die Geschäfte und Betriebe werden durchgehend erreichbar sein.

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