Die Deutsche Bahn InfraGO AG erneuert und modernisiert von 7. Februar bis 9. Juli 2027 die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg („Korridorsanierung“). Die Fahrgäste müssen in dieser Zeit zwischen Rosenheim und Freilassing auf Busse (Schienenersatzverkehr) umsteigen.
Infomaterial und Fragen stellen
Mit einem Infomobil macht die Bahn nun Mitte Oktober an mehreren Orten entlang des Streckenabschnitts Station und klärt über die Bauarbeiten der Generalsanierung und die Ersatzverkehre auf. Am Donnerstag, 29. Oktober, ist es von 14 bis 18 Uhr auf dem Platz direkt vor dem Bahnhof Freilassing anzutreffen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten Informationsmaterial und können Fragen stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Infos auf der Homepage und per E-Mail
Die Deutsche Bahn (DB) informiert auf ihrer Projekt-Homepage hier laufend über die Maßnahmen und den Projektfortschritt. Bürgerinnen und Bürger – auch die Anwohner – können sich mit ihren Fragen per E-Mail an korridorsanierung-bayern@deutschebahn.com wenden.
Mehrere Flächen in Freilassing angemietet
Aktuell finden bereits vorbereitende Arbeiten statt. Dazu zählen Baugrunduntersuchungen, Vermessungsarbeiten, Vegetationsrückschnitte und das Erstellen der Baustelleneinrichtungsflächen. Laut Angaben der DB InfraGO AG sind im Umfeld des Freilassinger Bahnhofs entlang der Bahnstrecke mehrere Logistikflächen (für Baustelleneinrichtung, Lagerflächen) vorgesehen.
Arbeiten an Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Brücken
Gebaut und erneuert werden bei der Korridorsanierung Rosenheim-Salzburg laut Auskunft der DB unter anderem 40 Kilometer Gleise, über 40 Weichen und circa 100 Kilometer Oberleitungen. Vier Brücken, eine Stützwand, fünf Durchlässe und zwei Schwergewichtsmauern werden saniert sowie die Leit- und Sicherungstechnik modernisiert.
Die Bahnstrecke soll leistungsfähiger werden
Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist laut DB, Störungen und Verspätungen auf der hochbelasteten Eisenbahnstrecke deutlich zu reduzieren und sie langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Insgesamt sind in Bayern sieben Korridorsanierungen geplant.
Kein neues Baurecht notwendig
Da es sich um eine umfassende Erneuerung der bestehenden Infrastruktur (Instandhaltung, Sanierung) im bestehenden Gleisbett handelt, ist grundsätzlich kein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Es muss kein neues Baurecht geschaffen werden.
Im Zuge der Planung waren in den vergangenen Jahren Fachgutachten zu den Auswirkungen der Korridorsanierung auf dem gesamten Streckenabschnitt Rosenheim-Salzburg erstellt worden.

