Im wahrsten Sinne des Wortes „grenzüberschreibend“ gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in der Lokwelt Freilassing und in der Stadtbücherei Hallein mit Lars Ruppel vergangenes Wochenende über die vermeintlichen Grenzen ihrer Schreibbegabung hinaus.
Mit spontanen Impulsen aller Art in Abwechslung zu konkreten Themenstellungen wie zum Beispiel „Heimat ist…“ forderte der begnadete Poetry-Slammer die insgesamt rund 25 Teilnehmenden heraus, sowohl Momentaufnahmen als auch Texte mit Tiefe ganz ehrlich und persönlich zu Papier zu bringen. Mit ihren Ergebnissen widerlegten sie überzeugend den Slogan des Workshopleiters, den er sich für Durchhänger-Momente zurechtgelegt hatte: „Ich bin müde, ich bin ein Pony, ich kann gar nichts…“
Auflockerndes von Heinz Erhardt
Mehr Auflockerndes gab es zwischendurch in Form von Gedichten von Heinz Erhardt, dem Lieblingspoeten von Lars Ruppel. Es ging also keineswegs nur tierisch ernst zu. Und weil es sich mit leerem Magen nicht so gut denkt, war von den Veranstaltern für alle Beteiligten auch reichlich für das leibliche Wohl gesorgt worden.
Nur gegen das Versprechen wiederzukommen ließen die begeisterten „neugeborenen“ Poetry-Slammer den Referenten am Ende des zweiten Tages ziehen.
Der Workshop wurde von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (INTERREG) gefördert.

