Ökumenischer Dankgottesdienst

02.02.2026
Das dritte Jahr in Folge fand zu Jahresbeginn ein ökumenischer Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Rupert statt.

Die Stadt Freilassing bat Anfang Februar das dritte Jahr in Folge in einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Rupert um Gottes Segen und sagte zugleich Dank für das noch junge Jahr. Das Motto lautete heuer: „Jetzt pack‘ mas o! – Mit Gottvertrauen ins neue Jahr“.

Feierlich zogen der katholische Kaplan Dr. Tomasz Baluka, Pfarrer Ewald Seißler von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, Lili Lutz von der Baptistengemeinde, Michael Schweiger von der Agape-Gemeinde sowie Ministrantinnen und Ministranten in die Kirche ein. Musikalisch wurde die Feier eindrucksvoll gestaltet von Kirchenmusiker Peter Voitz an der Orgel, dem Gitarrenensemble unter der Leitung von Heidi Herzog, der Singgemeinschaft Freilassing sowie von Simon Nagl am Cello.

Ein Jahr voller Möglichkeiten steht bevor

In den Begrüßungsworten von Kaplan Baluka und Pfarrer Seißler klang an, was viele bewegte: „Ein neues Jahr liegt vor uns – voller Möglichkeiten, Hoffnungen und auch mancher Vorsätze.“ Pfarrer Ewald Seißler betont: „Mit Gottvertrauen ins neue Jahr“ sei mehr als eine Überschrift – es sei eine Haltung, die trage, gerade in Zeiten von Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen.

Ein bewegender Moment war das Totengedenken, bei dem besonders an den verstorbenen Pfarrer Lucjan Banko erinnert wurde. Sein Einsatz für Gemeinschaft, gelebte Nächstenliebe und das ökumenische Miteinander – unter anderem im gemeinsamen mit Bürgermeister Hiebl initiierten „Netzwerk Nächstenliebe“ – wurde dankbar gewürdigt.

Zusammenhalt und Gottvertrauen

In seiner Predigt stellte Pfarrer Seißler das Motto „Jetzt pack‘ mas o!“ in den Mittelpunkt. Dankbar zurückzuschauen auf Zusammenhalt und Engagement in Freilassung gehöre ebenso dazu wie der mutige Blick nach vorne. Gottvertrauen bedeute nicht, dass alles sicher oder planbar sei, sondern mit Zuversicht Schritte zu wagen – auch dann, wenn manches noch im Dunkeln liege. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Halt, Zugehörigkeit und Orientierung suchten, brauche es Verlässlichkeit, Dialog und den Willen, Brücken zueinander zu bauen.

In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Markus Hiebl, der Gottesdienst stehe für Zuversicht, Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Stadt. Hiebl dankte den Bürgerinnen und Bürgern für das gemeinsame Erreichte in Freilassing. Wirtschaftliche Stärke, gelebte Gemeinschaft, Toleranz und Nächstenliebe seien nicht das Werk Einzelner, sondern das Ergebnis des Miteinanders vieler. Dies zeige eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in der Stadt sei. Die Kollekte des Gottesdienstes komme daher folgerichtig dem „Netzwerk Nächstenliebe“ zugute.

Heuer Jubiläum „100 Jahre Rupertuskirche“

Besonders verwies der Bürgermeister auf ein bedeutendes Jubiläum: Die Rupertuskirche feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Mit Blick auf den Bau der Kirche erinnerte Hiebl an den Mut, die Tatkraft und das Gottvertrauen der damaligen Generationen, die dieses große Projekt entschlossen angepackt hätten. Bis heute präge die Rupertuskirche das Stadtbild und sei weit mehr als ein imposantes Bauwerk – sie sei Zufluchtsort, Trostspender und geistliche Heimat für Menschen jeden Alters.

Abschließend ermutigte der Bürgermeister dazu, sich auch heute an der Zuversicht und Risikobereitschaft der Vorfahren zu orientieren. Mit Glauben, Hoffnung und Liebe gelte es, Schritt für Schritt gemeinsam in die Zukunft zu gehen und das Jahr 2026 mit Gottvertrauen und Verantwortung für das Gemeinwohl zu gestalten.

Zusammenkommen klingt mit Pfarrcafé aus

Mit Fürbitten, gemeinsamen Gebeten, eindrucksvoller Musik und einem persönlichen Segenszuspruch klang der Gottesdienst aus. Der Wunsch, mit Zuversicht, Zusammenhalt und Gottvertrauen ins Jahr 2026 zu gehen, verband alle Anwesenden. Im Anschluss lud das Pfarrcafé „Don Camillo“ zum Austausch bei Speis und Trank in den Pfarrsaal ein.

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