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Stadt Freilassing
 

Länderübergreifendes Netzwerktreffen

Um die bestehenden lokalen Netzwerke „Frühe Kindheit“ miteinander zu verknüpfen und ein enges, funktionierendes Netzwerk zu knüpfen, luden im Januar Gesundheitsfachkraft Leila Said und Dipl. Pädagogin Katharina Theißig in Kooperation mit der Stadt Freilassing regionale Fachkräfte aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich zu einem ersten gemeinsamen Vernetzungstreffen nach Freilassing ein.  

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens standen die Vernetzung und der multiprofessionelle Austausch zwischen den örtlichen Fachstellen, den freiberuflichen Anbietern sowie den ehrenamtlich Engagierten. In einer gemeinsamen Vorstellungsrunde hatte deshalb zunächst jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin die Gelegenheit, sich selbst und sein Angebot für Schwangere und junge Familien vorzustellen. Anschließend berichteten die Fachstelle für werdende Eltern, Eltern mit Säuglingen & Kleinkindern bis drei Jahre vom Landratsamt Traunstein, der Bunte Kreis Traunstein vom Klinikum Traunstein sowie die Koordinationsstelle der Familienbildung und –stützpunkte vom Landratsamt Traunstein ausführlicher von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Schwangeren und jungen Familien. Wie beschrieben wurde, sind oftmals finanzielle Probleme, eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Kind oder die mangelnde Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Erziehung der Anlass, warum (werdende) Eltern Information, Beratung und lebenspraktische Unterstützung bei den Fachstellen suchen.

Die Stellschrauben, an denen noch gedreht werden muss, um die länder- und landkreisübergreifende Zusammenarbeit der Netzwerkpartner*innen aus dem Bildungs-, Beratungs- und Gesundheitsbereich weiter voranzutreiben, wurden dann gemeinsam erarbeitet. Dazu tauschten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die konkreten Herausforderungen (werdender) Familien in den drei Regionen aus, diskutierten darüber, welche Bedarfslagen sich daraus ableiten lassen und welche nächsten Schritte notwendig erscheinen. Es zeigte sich, dass in allen drei Regionen eine zentrale Internetplattform fehlt, auf der die vielen Angebote für Schwangere und junge Familien sichtbar gemacht und systematisch dargestellt sind. Zudem besteht in allen drei Regionen der Wunsch nach mehr Zusammenarbeit der institutionellen, freiberuflichen und ehrenamtlichen Anbieter.

Auch die knappen öffentlichen Finanzmittel sind ein zentrales Thema in allen drei Regionen. Speziell im Berchtesgadener Land fehlt es aus Sicht der anwesenden Netzwerkpartner und Netzwerkpartnerinnen zudem aktuell an einer zentralen Anlaufstelle für Schwangere und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, an Familienhebammen, einer umfassenden Jugendhilfeplanung und an kontinuierlichen berufsübergreifenden Vernetzungstreffen in der frühen Kindheit. Im Bundesland Salzburg stellt die Bürokratie, welche mit der Inanspruchnahme vieler Angebote verbunden ist, noch eine Hürde dar ebenso wie die knappen Ressourcen, die für Dolmetscherdienste zur Verfügung stehen. Im Landkreis Traunstein ist das Sichtbarmachen der zahlreichen freiberuflichen und ehrenamtlichen Angebote und Initiativen für Schwangere und junge Familien noch ein großes Thema, dem mehr Bedeutung beigemessen werden sollte.

Aufgrund der positiven Resonanz, welche mit dem Netzwerktreffen frühe Kindheit erzielt werden konnte, laufen bereits intensive Gespräche, wie und vor allem mit welcher Zielsetzung weitere Netzwerktreffen stattfinden können. Eine finale Entscheidung fällt in den nächsten Wochen. Für interessierte regionale Fachkräfte aus dem Bildungs-, Beratungs- und Gesundheitsbereich besteht die Möglichkeit, sich im Email-Verteiler des Netzwerkes frühe Kindheit anzumelden. Eine Anmeldung ist möglich bei Dipl. Pädagogin Katharina Theißig mit einer Email an Katharinatheissiggmailcom mit dem Betriff „Anmeldung für den Email-Verteiler Netzwerk frühe Kindheit“. 

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