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Stadt Freilassing
 

Freilassing auf dem Weg zur Fahrrad-Stadt

Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen“

Die Bewerbung zur Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V.“ – kurz: AGFK – ist nach der Vorbereisung im November von Erfolg gekrönt worden. Für vier Jahre ist die Stadt Freilassing nun zur Probe Mitglied in dem Zusammenschluss, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Fahrradfreundlichkeit in Städten und Gemeinden voranzutreiben. 

Deutliche und nachhaltige Steigerung des Radverkehrs

Im Sommer 2021 fiel die Entscheidung im Stadtrat zur Bewerbung bei der AGFK. Den Radverkehr zu fördern und hierzu klare Ziele und Maßnahmen zu formulieren, waren dabei die Gedanken der Stadtpolitik. „Daraus soll sich eine deutliche und nachhaltige Steigerung des Radverkehrsanteils, insbesondere beim Alltagsradverkehr, soll sich daraus entwickeln. Im August dieses Jahres folgte dann ein Grundsatzbeschluss, der die Stadt an die Rahmenbedingungen der AGFK binden sollte. 

Vorbereisung machte Stärken und Handlungsbedarf sichtbar

Im November trafen sich Vertreter*innen der AGFK, der Radl-Initiative Freilassing, örtlicher und überörtlicher Fahrradverbände, der Stadt Freilassing, des Landratsamtes, des Straßenbauamtes, der Polizei und aus dem Stadtentwicklungsbeirat, um bei nasskaltem Wetter Freilassing „abzuradeln“ und die Situation für Fahrradfahrer zu analysieren und anschließend zu bewerten. 

„Stärken zeigte Freilassing dabei unter anderem bei den Ideen und laufenden Projekten, die zeigen, dass sich die Stadt über das Thema ‚Radfahren‘ Gedanken macht“, erklärt Bürgermeister Markus Hiebl. Gemeint waren damit zum Beispiel die Fahrradschutzstreifen, die im Rahmen des Ausbaus der Reichenhaller Straße markiert werden. Beeindruckt war die Bewertungskommission auch von den Projekten ‚Roller-Bus und Lauf-Bus‘ als Alternative zu den Eltern-Taxis sowie von dem Projekt ‚Saure Zitrone‘ an der Grundschule. „Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und mit den Nachbarkommunen wurde ebenso positiv bewertet wie die guten Grundvoraussetzungen, die Freilassing für eine fahrradfreundliche Entwicklung mitbringt“, erzählt Hiebl im Anschluss an die Beratungen. 

Handlungsbedarf bestehe allerdings unter anderem bei der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes mit einem Teilkonzept für den Radverkehr. Daneben fehlt zum Beispiel eine wegweisende Beschilderung für Fahrradfahrer. Die Anzahl und die Qualität von Fahrradabstellanlagen wurden bemängelt und die Einrichtung von Fahrrad-Service-Stationen sowie eine bessere Sichtbarkeit der Radverkehrsthemen auf der Homepage wurden neben weiteren Themen angeregt. 

Hauptbereisung folgt in vier Jahren

Nach Ablauf von vier Jahren erfolgt ein weiterer Augenschein vor Ort mit Blick auf die Entwicklungsarbeit im Sinne der Fahrradfahrer und eine abschließende Beratung, ob Freilassing unbefristetes Mitglied in der AGFK wird. Eins steht jetzt schon fest: Freilassing ist auf einem guten Weg zur Fahrrad-Stadt.

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