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Stadt Freilassing
 

Badylon Neubau

*** Badylon-Webcam (Hier können Sie den Baufortschritt des Badylons live und im Zeitraffer verfolgen!) ***

Baufortschritt

Die Rohbauarbeiten wurden zum Jahresbeginn erfolgreich europaweit ausgeschrieben, somit können die Arbeiten planmäßig im April 2017 beginnen. Aktuell laufen noch die Vergabeverfahren für die Badewassertechnik, die Personenaufzüge und die Edelstahlbecken. Diese Gewerke müssen zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschrieben werden, da die größeren Einbauteile wie zum Beispiel die Filteranlagen für die Badewassertechnik vor dem Verschluss der Gebäudehülle eingebaut werden müssen.

Nach derzeitigem Zeitplan wird der Rohbau bis zum Frühjahr 2018 mit der notwendigen Dachkonstruktion aus Stahlträgern mit Trapezblechdeckung fertiggestellt sein, so dass mit dem endgültigen Verschluss der Hülle und mit dem Innenausbau begonnen werden kann.

Die Arbeiten an den Außenanlagen werden voraussichtlich im Herbst 2018 beginnen, damit die Anlage zur geplanten Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2019 fertiggestellt ist.

Veranstaltungen

Im Frühjahr 2017 wird die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgen. Der genaue Termin muss noch mit der Rohbaufirma abgestimmt werden und wird anschließend veröffentlicht.

Am Donnerstag, 27. Juli 2017, wird die Stadt wieder zu einer Infoveranstaltung zum aktuellen Planungsstand und zum Baufortschritt in das Rathaus einladen. Außerdem sind ab Herbst 2017 geführte Baustellenbesichtigungen – auch für Schulen – geplant.

Die Mitarbeiter des Bauamts der Stadt stehen Ihnen für Fragen und Informationen zum Bauvorhaben Badylon gerne zur Verfügung. Sie können auch einen Termin im Rathaus vereinbaren, um sich die aktuelle Planung erläutern zu lassen.

Baukostenstand

Die Erschließung schlägt derzeit mit Ausgaben in Höhe von rund 50.000 Euro brutto zu Buche. Für die Abbruchkosten wurden bereits 1,035 Mio. Euro brutto bezahlt. Die anteiligen  Kosten für den Neubau der Gebäude belaufen sich auf 530.000 Euro, wobei die meisten Kosten auf den Neubau des Betriebsgebäudes fallen. Den Hauptanteil der bereits aufgewendeten Kosten verbuchen die Nebenkosten und die Kosten für die vorbereitenden Maßnahmen in Höhe von 2,660 Mio. Euro brutto. Der Ausgabenstand zum Februar 2017 beträgt rund 4,225 Mio. Euro brutto. Der Kostenrahmen für die Gesamtmaßnahme wird zum aktuellen Zeitpunkt eingehalten.

Die Kostenberechnung ist mit insgesamt rund 37,60 Mio. Euro veranschlagt, die Höhe der zuwendungsfähigen Kosten kann mit rund 36,25 Mio. Euro beziffert werden. Nachdem die Stadt Freilassing einen ersten Auszahlungsantrag gemäß Baufortschritt an den Fördergeber gestellt hat, wurden 3,20 Mio. Euro Anfang Dezember 2016 von der Regierung von Oberbayern ausgezahlt.

Allgemeine Informationen zum Neubau Badylon

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*** Badylon-Webcam (Hier können Sie den Baufortschritt des Badylons live und im Zeitraffer verfolgen!) ***

Der Erholungspark Badylon mit Hallenbad, Sporthalle und Freianlagen wurde durch das Hochwasser am 2. Juni 2013 stark beschädigt und kann bis auf die Freianlagen seitdem nicht mehr genutzt werden.

Es war und ist der klare Wille des Stadtrates, das Badylon in seiner Funktion wie vor dem Hochwasser wieder herzustellen, allerdings muss es für die Stadt finanziell leistbar sein. Es warten auf die Stadt noch viele Pflichtaufgaben, die es zu erfüllen gilt, zum Beispiel den Neubau eines Kindergartens oder die erforderliche Maßnahmen an der Grundschule.

Bürgerbeteiligung

Beim Vorhaben Badylon wurden und werden die Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Im Januar 2014 fand ein „Bürgerforum – Zukunft Badylon“ statt, bei dem die Bürger ihre Meinungen und Vorschläge einbringen konnten. Von den dort gemachten Vorschlägen wurden etliche in die Planung aufgenommen:

  • Schwimmbahnen erweitern: 6 Bahnen in die Planung aufgenommen
  • Barrierefreiheit im Hallenbad
  • Gastronomiebereich
  • Planung der Sporthalle in Zusammenarbeit mit den Schulen und Vereinen
  • Energieversorgung: Mit der Energieleitung des Klärwerks verbinden

Planung

Mit der im Dezember 2015 von der Regierung von Oberbayern erfolgten vorläufigen Bewilligung des Zuwendungsbescheids über 35.7 Mio. Euro förderfähiger Kosten, hat die Stadt Freilassing eine Planungssicherheit erhalten. Die im September 2015 abgeschlossene Vorentwurfsplanung wurde in der Zwischenzeit zur Entwurfsplanung weiterentwickelt. Vor allem zum Thema Barrierefreiheit wurden Beratungsleistungen in Anspruch genommen, die in der Planung sichtlich erkennbar sind.

Der Terminplan zum Neubau Erholungspark Badylon liegt im Zeitplan. Die abgeschlossene Entwurfsplanung mit der Zusammenführung aller planerischen Inhalte, also von A wie Architektur bis Z wie Zeitplan wurde am 4. April 2016 vom Stadtrat der Stadt Freilassing genehmigt. Insgesamt wurde ein Budget in Höhe von rund 37,6 Mio. Euro für den Neubau des Erholungsparks Badylon mit Hallenbad, Dreifachturnhalle mit Freisportumkleide, Bedienstetenwohnung, Betriebsgebäude und den dazugehörigen Außenanlagen vom Stadtrat beschlossen.

Die Architekten Löweneck + Schöfer haben gemeinsam mit dem gesamten Planungsteam die Entwurfsplanung so gestaltet, dass das Badylon so optimal wie möglich den Bedürfnissen der zukünftigen Besuchergruppen von Jung bis Alt, vom Kleinkind bis zum(r) Seniorensportler/in gerecht wird.

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Über 1.000 SchülerInnen aus Freilassing und zwischen 12 und 20 Vereinsportarten, sowie die Breitensportler und beispielsweise der Seniorensport, Versehrtensport, Behindertensport und der Feuerwehrsport können die zukünftigen Anlagen nutzen. Die Sportstätten sollen den Schulen und Vereinen und den Breitensportlern zur Verfügung stehen.

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Schulschwimmen

Insgesamt können 17 Schulen aus dem nördlichen Landkreis den Schwimmunterricht im zukünftigen Hallenbad abhalten und mit dem „Seepferdchen“ die ersten Schwimmübungen krönen. Unterstützung erfahren die „Wasserratten“ von den nahezu umlaufenden Ruhebänken, die für ausreichend Sitz- und Liegemöglichkeiten um die Becken sorgen.

Das Sport- bzw. Schwimmerbecken mit 6 Bahnen mit jeweils 25 m Länge bietet mit 4 Bahnen Platz für zwei Schul-Übungseinheiten. Zwei weitere Übungseinheiten können im Springerbecken und im Nichtschwimmerbecken untergebracht werden. Das Springerbecken wird mit dem Wasserkreislauf des Nichtschwimmer- und Kleinkindbeckens verbunden, was zu einer angenehmen Wassertemperatur von ca. 30 – 31 ° C führen wird. Der vorgesehene Hubboden sorgt auch bei Nichtschwimmern für sichere Wassertiefen. Im Nichtschwimmerbecken wird die sogenannte „Gewöhnungstreppe“ die Lust am Schwimmen-Lernen erleichtern.

Die neue Dreifachturnhalle mit Freisportumkleidebereich bietet wieder eine Sportstätte mit einer Spielfläche von 27 x 45 m, die mit Trennvorhängen abgetrennt werden kann und somit bis zu drei Schulklassen einen weitestgehend ungestörten Unterricht bietet. Den Schulen und Vereinen stehen auch der Kraftgeräteraum und der zukünftig teilbare Mehrzweckraum in der westlichen Gebäudehälfte der neuen Dreifachturnhalle zur Verfügung. Für die Ausbildung von Lehrern, SchülerInnen, Vereinsmitgliedern, Schiedsrichtern, Bediensteten usw. steht zukünftig auch das Schul- und Vereinszimmer in der Turnhalle zur Verfügung.

Vereinsschwimmen

Ob Wasserwacht, Tauchverein, VHS oder Schwimmverein; alle werden einen Platz auf der neuen Badeplattform finden. Durch die sechs Bahnen können Kollisionen mit dem öffentlichen Badebetrieb weitestgehend entzerrt werden. Für die Sportgruppen der VHS oder der Breitensportgruppen wie Senioren- und Versehrtensportler, aber auch für Behindertensportgruppen stehen je nach Belegungsplan das Sportbecken, das separate Springerbecken mit einer variablen Wassertiefe von 0 bis 3,60 m und das Nichtschwimmerbecken zur Verfügung.

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Alle Bereiche sind barrierefrei zugänglich. Für die Erreichung des Sportabzeichens stehen eine 3 m Plattform und ein 1 m Brett zur Verfügung. Nach getaner Arbeit können die Vereinssportler im Nichtschwimmerbecken mit Nackenduschen und Massagedüsen, sowie den Sprudelliegen entsprechend entspannen.

Dreifachturnhalle

Die Ball-, Kampf- und Turnsportler werden ihren Platz in der barrierefrei zugänglichen Dreifachturnhalle und im Mehrzweckraum, finden. Drei Hallenteile und der rund 250 m² große Mehrzweckraum können mit 6 Mannschaftumkleiden mit separaten Duschbereichen und 3 Schiedsrichter- bzw. Lehrerkabinen sowie einer Behindertenumkleide mit Dusche genutzt werden. Die Hallensportler können von Zuschauern von der im Obergeschoss befindlichen Tribüne mit 152 Sitzplätzen, 4 Rollstuhlplätzen und 43 Stehplätzen angefeuert werden.

An der östlichen Außenwand der Sporthalle werden wieder eine Kletterwand und eine Boulderwand neu gestaltet. Die Kletterer können sich bis in den Überhang unter dem Vordach begeben.

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Die Sportler für die Freisportanlagen können sich in den vier Umkleidekabinen im Untergeschoss der Dreifachturnhalle vorbereiten. Auch hier steht ein direkter Zugang zum Freisportgelände barrierefrei zur Verfügung. Die Umkleiden, sowie der Schiedsrichter- und Behindertenumkleidebereich und die öffentlichen Toiletten sind unabhängig voneinander nutzbar.

Für die Badegäste

Die Umkleidebereiche sind zukünftig in einen Bereich mit Wechsel- und Familienumkleiden und vier Sammelumkleiden unterteilt, jeweils mit Kleiderspinden. Außerdem stehen vier barrierefrei zugängliche Spinde im Bereich der Behindertenumkleiden und Behindertendusche zur Verfügung. Im Wechselumkleidebereich wurde Platz für eine Sitzbank geschaffen, die beim An- und Ausziehen der Kleinsten oder auch für die Großen hilfreich sein kann.

Familien können im südlich orientierten Kinder- und Freizeitbereich mit dem Lehrschwimmbecken mit einer räumlich abgetrennten Wasserfläche von rund 111 m² und einem Freizeitbereich mit ca. 45,5 m² Wasserfläche mit den eingebauten Attraktionen wie Massagedüsen, Nackenduschen, Bodensprudlern, Sprudelliegen und einer Wasserkaskade auf ihre Kosten kommen. Die Mutigeren können sich aber auch von der 3 m Plattform, dem 1 m Sprungbrett oder der Kletterwand mit einer Griffhöhe von 5 m in das 3,60 m tiefe Nass stürzen.

Die Kleinsten können ihre ersten Erfahrungen mit dem Element Wasser im Kleinkinderbereich machen. Der geflieste Beckenbereich wird nach der derzeitigen Planung in einen spannenden „Tiefwasserbereich“ mit ca. 40 cm Wassertiefe und einen „Flachwasserbereich“ mit einer auslaufenden „Strandzone“ und einer Wassertiefe von 0,05 bis 40 cm ausgestattet. Damit dieser Bereich akustisch und räumlich etwas vom Nichtschwimmerbecken getrennt werden kann, planen die Architekten eine mit Sitzbereichen ausgestattete „Felsenlandschaft“ als räumliche Einfassung. Die Felsenlandschaft wird durch einen über einen „Wasserfall“ gespeisten „Schiffchen- und Wildwasserkanal“ durchzogen, der die Kleinsten zum Spielen und Planschen einlädt. Wer sich oder die anderen etwas nassmachen will, kann dies durch die geplanten Spritzdüsen oder den Wasserpilz mit Freude ausführen.

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Im direkten Anschluss an den südlichen „Freizeitbereich“ gliedert sich zukünftig der interne Ausgabebereich der Gastronomie mit ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Verzehr von Speisen und Getränken an.

Die Dampfgrotte lädt alle „hitzeunempfindlichen“ Badegäste zum Verweilen ein. Auch hier wurde ein Stellplatz für die Barrierefreiheit eingeplant. Die Erholungssuchenden können nach einem Sprung ins Nass oder einer „Hitzeschlacht“ in der Dampfgrotte Ruhe auf der Ruhegallerie mit einem Ausblick ins Freie über die südlich angrenzende Parkanlage oder auf die Badeplattform genießen. Badendende, die den Kontakt nach draußen suchen, können auch die Außenterrasse mit direktem Anschluss an die Badeplattform nutzen und sich von der Sonne „streicheln“ lassen oder einen Blick in den Erholungspark „erhaschen“.

Nach einem Besuch der Sportstätten, nämlich Hallenbad, Dreifachturnhalle und Freisportanlage lädt die Gastronomie, die sich im Eingangsbereich des Hallenbades befindet zum Verweilen und Stärken ein. Hier kann man zukünftig nicht nur im internen Badebereich, sondern auch im externen Bereich und bei schöner Witterung auch auf dem „Campus“ etwas zu sich nehmen.

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Planungsentwürfe:

Löweneck + Schöfer Architekten GmbH

Freianlagenplaner T17

Visualisierung:

Wiethaus 3D, Essen