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Stadt Freilassing
 

Volkshochschule Rupertiwinkel ist offen für alle

Volkshochschulen sind Orte der Begegnung, des Miteinander Lernens und des Austausches auf Augenhöhe. Die Verbandsversammlung der vhs Rupertiwinkel hat dazu ein starkes Signal gesetzt. Sie hat beschlossen, dass sowohl Menschen, die Grundsicherung beziehen als auch Menschen mit einer geistigen Behinderung herzlich willkommen sind und daher pro Semester einen Kurs ihrer Wahl kostenfrei belegen können. Obwohl die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren sind, werden innovative Projekte auf den Weg gebracht. Zukunftsorientiert und auf Nachhaltigkeit setzend hat das neu gewählte Gremium den weiteren Weg des kommunalen Zweckverbands bestimmt. 

Viele Kurse der vhs Rupertiwinkel mussten aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Semester entfallen. Insbesondere für die Kursleitungen hofft man nun auf den Rettungsschirm, den die Staatsregierung für Erwachsenenbildung in Aussicht gestellt hat. Seit dieser Woche läuft der Kursbetrieb unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen wieder an. Bereits gut in Schwung kam die neu gewählte Verbandsversammlung. Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung am Donnerstag wählte das Gremium Markus Hiebl zum Verbandsvorsitzenden und seine Bürgermeisterkollegen Hans Feil, Martin Öttl und Andreas Buchwinkler zu seinen Stellvertretern. 

Gemeinsam mit den Verbandsrät*innen aus Ainring, Freilassing, Laufen und Saaldorf-Surheim sprachen sie sich für Leuchtturmprojekte, die ein Statement für zukunftsgerichtete Bildung abgeben, die offen und niederschwellig ausgerichtet ist. In den Sommerferien wird es einen talentCAMPus geben. Jugendliche ab 14 Jahren können dort eine Woche lang gemeinsam mit Medienpädagogen ein mobiles Escape Game entwickeln für das gefilmt, fotografiert, gecodet und gelötet wird. talentCAMPus ist das Bildungskonzept des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) im Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung". Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt richtet sich an Jugendliche und verknüpft kulturelle Bildung mit lernzielorientierten Angeboten.   

Ein weiterer Leuchtturm ist „Beteiligung im Netz“. Mit der medienpädagogischen Fortbildung, werden die Grundlagen vermittelt, wie ein demokratisches Miteinander auf Augenhöhe in den Sozialen Medien möglich ist, wenn man mit Jugendlichen arbeitet. Der kostenfreie Kurs wird als "blended learning" angeboten, also zum Teil online und zum Teil direkt vor Ort. 

Einstimmig beschloss die Verbandsversammlung auch die Kooperationen in den verschiedenen Bereichen der Volkshochschule von der Kultur über Gesellschaft bis hin zur Gesundheit aufrecht zu erhalten und gemeinsam mit Partnern Impulse für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Sie schließen Projekte mit ein mit denen auch gering literarisierte Menschen, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder auch mit geringem Einkommen angesprochen werden sollen, um keine Barrieren in den Weg zu legen, wird der Grundbildungsbereich ausgebaut. 


Markus Hiebl wurde zum Verbandsvorsitzenden der vhs Rupertiwinkel gewählt und ist gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Josef Flatscher und seinen Stellvertretern Hans Feil, Martin Öttl und Andreas Buchwinkler sowie vhs-Leiterin Dr. Helga Huber überzeugt, dass Bildung ein wesentlicher Standortfaktor ist, der Zukunft schafft.



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