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Stadt Freilassing
 

Maßnahmen ja, aber mit Herz und Verstand!

Kontaktbeschränkung – Hygiene – Mundschutz – Überträger - Inzidenzwerte. Das alles sind Begriffe, mit denen wir in den letzten Monaten und speziell in den letzten Wochen konfrontiert werden. 

Die Pandemie beeinflusst unser tägliches Leben in einer Weise, wie wir es uns davor nie hätten vorstellen können. 

Die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung und Eindämmung führen zu Einschränkungen, das ist unbestritten. In der Arbeitswelt, in unserem sozialen Miteinander, in unseren Familien. Wir alle verzichten im Moment auf sehr viel in unserem Leben! 

Aber wieso?

Covid19 ist vielleicht nicht so tödlich wie angenommen. Zwei Dinge sind aber gewiss: Corona ist ansteckend und für viele Menschen auch gefährlich. Wenn man sich den momentanen Zuwachs an Infizierten ansieht, dann braucht man keine Kristallkugel, um vorauszusehen, dass auch die Kapazitäten in den Krankenhäusern bald an ihre Grenzen gelangen können. Zumal es immer schwieriger wird, die immer komplexeren Infektionsketten nachzuverfolgen, sei es aus Personalmangel oder mangelnder Mithilfe. Wenn unser Gesundheitssystem dann mit schwereren und schweren Corona-Infizierten ausgelastet ist, dann betrifft das auch die Versorgung von anderen Erkrankten, die dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird. 

Es gilt also, die Infektionszahlen wieder zu reduzieren. Deswegen gibt es auch diese Inzidenzwerte. Das mögen für den einen vielleicht abstrakte Zahlen sein, es braucht aber einen Richtwert, nach dem man die Infektionslage einordnen kann und dann die entsprechenden Maßnahmen setzt. 

Es kann also nur in unserem Interesse sein, die Verbreitung des Virus so gut wie möglich einzuschränken und zu reduzieren. Wir müssen einfach versuchen, uns, unsere Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen so gut wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen! Und zwar durch einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen:

Kontaktbeschränkung, Hygiene und Mund-Nasen-Schutz!

Wir sollten aber bei dem Versuch, die Infektionsraten zu senken, mit Herz und Verstand vorgehen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es sinnvoll ist, Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen, wenn irgendwie möglich, offen zu halten. Viele Studien weisen darauf hin, dass Kinder unter zwölf Jahren als Überträger so gut wie keine Rolle spielen. Die sozialen Kontakte und der Präsenzunterricht sind gerade in diesem Alter sehr wichtig. 

Um die Kontakte und die Personengruppen auf ein Minimum zu beschränken, könnte man diverse Regeln einhalten: Kein ständiger Wechsel von Betreuungspersonal, kein Kontakt zwischen Eltern und Betreuerinnen und Betreuern bzw. Lehrerinnen und Lehrern, Freizeitkontakte am besten in einem reduzierten und festen Personenkreis. Um die Übertragungsmöglichkeiten in den Gruppen oder Klassen bestmöglich zu reduzieren, sollte man abwägen, wo das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll ist.

Wenn Kulturbetriebe ein tragfähiges Hygienekonzept vorweisen können und in der Gastronomie die bestehenden Auflagen eingehalten werden, halte ich es auch hier für möglich, den Betrieb weitestgehend aufrecht zu halten. Hier kann ich auch nur an alle appellieren: Abstandhalten und die Kontakt-Nachverfolgung ernst nehmen. Infektionsketten, die nicht rückverfolgt werden können, tragen zur exponentiellen Verbreitung bei und sorgen im schlimmsten Fall sogar für einen bevorstehenden Kollaps unseres Gesundheitssystems!

Ich glaube fest daran, dass wir es packen, die Infektionsrate wieder zu senken. Wenn wir alle die Kontakte auf ein Minimum des Erforderlichen reduzieren und wenn wir die AHA-Regeln einhalten, sollten wir uns alle bald wieder in einem im wahrsten Sinne des Wortes „grünen Bereich“ wiederfinden.

Ich weiß, es ist momentan eine schwierige Situation für alle. Es ist das erste Mal, dass wir als moderne Gesellschaft eine derartige Herausforderung bewältigen müssen. Lassen Sie uns Verständnis füreinander haben und uns als Gesellschaft nicht entzweien.

Bleiben Sie gesund!

Ihr 

Markus Hiebl

Erster Bürgermeister

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